Warum ich die „Reisewege-Ungarn“ gestartet habe?

Langjährige Liebe zu Land, Leuten, Kultur und Küche

Seit rund drei Jahrzehnten hat mich die Faszination Ungarn gepackt. Alles begann noch zu Schülerzeiten in der DDR, seit ein Ungar mit seiner deutschen Ehefrau in unserem Haus lebte (wir sind noch heute miteinander gut befreundet).  Die Offenheit und Herzlichkeit der Menschen aus Ungarn hat begeistert. Und die Kessel mit Gulasch über offenem Feuer auf dem Dorfanger waren legendär.

Erst nach der Wende haben wir erstmals selbst Ungarn besucht. Seitdem werden die Fahrten dorthin immer häufiger. Dabei geht es uns nicht ums Baden im Balaton, sondern um vielfältige Kultur, traditionelle Lebensweisen und manch Dinge, die anderenorts längs vergessen scheinen oder sind. Bei der Suche nach kleineren Details stößt aber das bisherige Informationsangebot im Internet immer öfter an seine Grenzen, denn die ungarische Sprache ist wahrlich nicht einfach und lässt wenig Raum, um etwas zu erraten. Die Ungarn und viele Webseiten aus dem Land sind bemüht, Informationen mehrsprachig bereitzustellen, wobei natürlich Englisch das Primat vor Deutsch erlangt hat. Dennoch gibt es viele Details nur auf Ungarisch. Ausgehend vom eigenen zusätzlichen Informationsbedarf möchte ich auch anderen Interessierten Tipps geben und helfen, mehr Details zu erfahren. Zudem gilt Ungarn wie viele andere Länder aus dem Balkan ebenso noch immer als Ostblock und wird als Reiseziel nur bedingt in Betracht gezogen. Hier möchte auf Schönes und Besonderes aufmerksam machen und vielleicht doch noch mehr Leute für das Reiseland Ungarn begeistern und individuelle Reisewege-Ungarn aufzeigen.

Selbstbestimmtes Publizieren auf Reisewege-Ungarn

Mein langjähriger Weggefährte bei der Chip Stephan Goldmann ist schon eher auf eigenen Wunsch aus der Redaktion ausgeschieden. Seither betreibt er inzwischen recht erfolgreich mehrere eigene Webseiten. Besonders schön finde ich natürlich das umfangreiche Portal myhighlands.de, wo er versteckte Orte in Schottland aufspürt, grandiose Landschaften und ursprüngliches Leben präsentiert. Ähnlich sehe ich auch manche Dinge in Ungarn. Ausschlaggebend war jedoch sein anderes Projekt lousypennies.de, wo er sich zusammen mit Karsten Lohmeyer „Gedanken übers Geldverdienen mit (gutem) Journalismus im Netz“ macht.

Blogger statt Journalist? Etwas später folge ich ihm quasi auf dem Weg von der Chip zum selbstbestimmten Publizieren. Das nötige Rüstzeug dafür haben mir die Blogger-Seminare von LousyPennies vermittelt. Trotz umfangreicher Erfahrungen mit Computertechnik und Journalismus stellt erfolgreiches Bloggen doch noch einige weitere Anforderungen, wofür die Seminare sehr hilfreich waren. Die nächsten Termine gibt es übrigens hier.

Nach meinem eigenen Ausscheiden als Freier Mitarbeiter der Chip war es mir nur logisch, das bisher unzureichende Informationsangebot zu Ungarn und neue Trends des selbstbestimmten Publizierens zusammenzubringen. Reisewege-Ungarn wird hoffentlich ein wenig dazu beitragen, Ungarn und seine Kultur im deutschsprachigen Raum bekannter zu machen.

Übrigens: Im Sommer 2015 habe ich an der Ausschreibung der Telekom zum gesuchten Elbe-Blogger teilgenommen. Nunja, ich habe natürlich nicht gewonnen, aber gehöre doch immerhin mit zu den Top-Bewerbungen laut Beitrag im Telekom-Blog. Die Mühe war also nicht umsonst und gilt mir als Ansporn, meinen primären Blog Reisewege-Ungarn weiter voranzubringen. Und wer weiß, vielleicht greife ich die Elbe doch noch einmal auf.

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